A Nightmare on Elm Street – Remake

Eins, zwei, Freddy kommt vorbei
Drei, vier, verriegel deine Tür
Fünf, sechs, jetzt holt er die Hex
Sieben, acht, schlaf nicht ein bei Nacht
Neun, zehn, wir woll’n nicht schlafen gehn!


Freddy Krueger ist zurück – in einer Neuverfilmung (herrje, nimmt das denn nie ein Ende ?!)
Doch muss ich zugleich sagen, das der Film eher einem Schlafmittel gleicht, statt mit Schockmomenten einen schaurig wachzuhalten.

Ansich ist die Grundstory vorhanden – doch schwelgt sie sehr vom Original ab.
So war Freddy einst jemand, der 20 Kinder entführte, sie tötete und dann die Leichen verbrannte. In der Neuverfassung sind die Jugendlichen traumatisierte Opfer mit verdrängten Erinnerungen an ihre Kindheit. Hier wird dem Zuschauer bei Rückblenden gezeigt, das er sie vermutlich missbraucht hat. Dies bleibt jedoch letztendlich ungeklärt.

Der Film besteht zudem aus langweiligen Dialogen, schlechten Schauspielern, ausbleibender Spannung und grauenhaften Locations.

Zudem bin ich der Meinung das der „alte“ Freddy wesentlich gruseliger war. Dem „heutigen“könnte man schon ein wenig Mitleid entgegen bringen.

Zum Vergleich:

Freddy Krueger "heute" und "damals"

Wer kaum Blut sehen kann und schon das Remake von „The Texas Chainsaw Massacre“  beängstigend fand, kann sie diesen Streifen getrost anschauen.
Für hartgensottene Horrorfans und vor allem Nightmare – Anhängern ist der Film nicht zuzutrauen. Er gleicht einem Alptraum. Also lieber die Klingenfinger davon lassen.
Aufgrund dieser Zumutung  gebe ich “A Nightmare on Elm Street” 0/5 Cookies.

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